Ein Wohnzimmer soll zum Entspannen einladen. Der hektische Alltag mit Zeitdruck, ständiger Erreichbarkeit und vielen Verpflichtungen soll für eine Zeitlang vergessen werden, wenn man Ruhe im Wohnzimmer sucht. Damit das Ruheschöpfen auch vollends gelingt, sollte im Raum nichts sein, was Unruhe bringt und stört. Ein unaufgeräumter Raum und ein vollgestellter Raum, in dem man sich kaum bewegen kann, bringen viel Unruhe in das seelische Gleichgewicht. Minimalismus kann der Schlüssel für ein angemessenes Wohlgefühl sein. So kann man sich optimal zurückziehen und auch angemessen vom Alltag abschalten.

Um dieses Ziel zu erreichen, muss der Raum zunächst von Ballast befreit werden, https://journal.tylko.com/de/minimalismus-fur-anfanger/. Viele Objekte, die nicht zum Minimalismus passen, müssen entfernt werden. Hierzu gehören beispielsweise zahlreiche Dekoartikel, die sich ohne Funktion und Sinn häufen. Ein oder zwei Dekoartikel genügen vollkommen, um nicht ein Gefühl von Leere im Raum zu bekommen. Wichtige Objekte mit persönlicher Symbolkraft sollten beibehalten werden. Minimalismus ist immer das Beschränken auf das Wesentliche. Als erster Handlungsschritt sollten zunächst alle unnützen Objekte komplett aus dem Raum entfernt werden. Hierzu stellt man sich bei jedem Gegenstand die Frage, ob er tatsächlich gebraucht wird. Lautet die Antwort nein, kann das Objekt entfernt werden. Letztlich verbleiben ausschließlich Gegenstände im Raum, die tatsächlich benötigt werden.

Weitere Tipps für ein minimalistisches Wohnzimmer

Um noch mehr Ruhe in einen Raum zu bringen, ist ein Farbwechsel erforderlich, wenn der Raum zuvor knallbunt eingerichtet war. Zunächst wird eine neutrale Farbe ausgewählt. Zusatzfarben sind möglich. Diese sollten dann allerdings mit dem Grundton optimal harmonieren. Bestenfalls ist der Raum in hellen und freundlichen Farben eingerichtet. Dies gilt auch für Decken und Wände. Helle Farben, klare Strukturen und wenig Dekoration lässt einen Raum immer aufgeräumt wirken und frisch und hell wirken.

Hinsichtlich der Wände und Böden gilt, dass viel Raum geschaffen werden soll. Ein oder zwei Bilder genügen in einem Raum. Das schafft optisch mehr Freiraum und ein angenehmes Wohngefühl. Zugehängte Wände können erdrücken. Auch ein nicht zugestellter Fußboden schafft Luft und seelischen Freiraum. Sinnvoll ist immer mit einer wirklich imposanten Zimmerpflanze ein Highlight im Raum zu setzen. Alle Möbelstücke, die verspielt und verschnörkelt wirken, sollten gegen andere Möbelstücke ausgetauscht werden. Bunte Sofas, die Romantik versprühen sollen, sind nicht minimalistisch, weil sie aufregen und ablenken. Minimalismus bedeutet, dass man sich nicht ablenken lässt, damit man sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren kann. Klare Linien und klare Oberflächen mit glatten Fronten helfen dabei, ein Wohnzimmer minimalistisch einzurichten.