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13. Int. Anglertreffen

13. Internationales Anglertreffen in Oberzella

Bei der diesjährigen Veranstaltung war auch das Team Mosella Hessen am Start, mit unserem Vereinsmitglied Michael Junk und mit starker Coach Unterstützung von Leon Blaszczok. Bei 35 namhaften Mannschaften und durchwachsenem Wetter musste das Material u. Angler alles geben um bei den schwierigen Bedingungen auf den fordersten Plätzen zu landen. Die fünf unterschiedlichen Sektoren waren jeweils mit einem Teammitglied zu besetzen und so kam es das Michael Junk im Sektor B21 Platz nehmen musste.

Es ist auch immer wieder schön, dass sich immer mehr Vereinskollegen für das feine Friedfischangeln begeistern können. Darunter ist auch Leon, der zusammen mit Michael auf dieses Event gefahren ist.


Wie war dein Eindruck von diesem Event Leon ?

Als wir nach 1 1/2 Stunden am Zielort angekommen waren, sah ich nur von weitem ein kleines Festzelt und weitere 4 – 5  kleine Verkaufshütten wo man von Kaffee bis Kuchen usw. alles bekommen konnte. Die Veranstalter taten alles um die 175 Angler und Zuschauer gut zu verköstigen und liesen kaum einen Wunsch offen und sogar in den einzelnen Sektoren die etwas ausserhalb vom Treffpunkt waren wurde in der Mittagspause gegrillt und für kalte Getränke war auch gesorgt. Auch die am Abend stattfindete Siegerehrung im Festzelt hatte sein Reiz und die Stimmung war bei jedem Team hoch gut.


Wie war der eigentliche Angelevent ?

Ab 7.30 Uhr durfte man die einzelnen Sektoren betreten und jeder Angler hatte 2 Stunden Zeit seine Angelsachen aufzubauen und seine Montagen herzurichten. Man konnte bei den Anglern die Anspannung und Konzentration ansehen, auch bei Michael der im B-Sektor auf Platz 21 platz nehmen durfte. Ich dachte eigentlich Michael hat immer viel Material dabei, da sein Auto komplett voll war und ich Mühe hatte eine kleine Tasche von mir unter zu bringen, aber das war bei den anderen Angler nicht anderst.

Als wir dann endlich alles am Angelplatz hatten, fing Michael auch gleich an aufzubauen, er hatte wirklich Glück mit seinem Platz, denn er saß zwischen zwei Bäumen aber nach oben hin hatte er Platz.

Es war auf einmal total Still geworden im Sektor, jeder Angler war damit beschäftigt alles für das Angeln vorzubereiten. So auch Michael der sich für Vollschnur endschieden hatte und keine 13 m Stange auf baute sondern von 5 – 8 m mit verschieden Posen in seine Ablage bereit stellte. Obwohl man Ihm die Anspannung ansah, kam immer wieder ein kleiner Scherz von ihm rüber und doch lies er sich nicht aus der Ruhe bringen.

Kurz vor Angelbegin um 09.30 Uhr war Michael dann mit allem fertig, Futter und Köder waren bereits am Angelplatz und Michael bereitet sich nun auf das Match vor.

Im Gegensatz zu den meisten Anglern hat er auf die Mückenlarven in der Anfangsfütterung verzichtet und wollte diese für ein späteren Zeitpunkt aufheben und setzte grademal 3 – 4 apfelsinengrosse Ballen und danach fütterte Michael bei jedem Auswurf ein kleines Bällchen Futter und mit der Schleuder schoss er im Wechsel Maden/Pinkis und Hanf. Michael entschied sich für die 7 m Vollschnur und hat auch von Beginn an kleine Rotaugen am Platz und vereinzelt kleine Brassen von ca 100 Gramm. Wenn man dieses mal betrachtet in was für einem Rhythmus dieses geschieht denkt man wirklich an ein Schweizeruhrwerk „Anfüttern, Schiessen von Maden, Pinkis und Hanf“ und gleichzeitig fängt er Fisch und das von 9.30 Uhr bis 12 Uhr , danach war eine Stunde Pause angesagt.

Nach der Pause wurde der Wind deutlich stärker und es begann zeitweise an zu regnen, was das Angeln noch erschwerte, aber Michael lies sich nicht aus dem Rhythmus bringen und fing damit an wo er aufgehört hatte, nämlich ein Rotauge nach dem anderen sicher zu kechern. Als ich dann die Information an Michael weitergegeben hatte, das die Angler auf den äusseren Plätzen im B-Sektoren kleine Brassen fingen und deutlich schwerer waren wie die Rotaugen, bekann Michael die Mückenlaven zu füttern und auf eine andere Montage umzustellen. Jedoch blieben die erwünschten Brassen aus, so das er nach 30 min wieder auf die alte Methode zurück ging und dann wieder Rotauge für Rotauge fing. Zum Schluss hatte Michael in 5 Stunden 286 Fische sicher gekeschert und hatte dabei noch einige schöne Fische verloren. Nach dem Angeln war Michael völlig verausgabt und total durchgeschwitzt, aber das war nur von kurzer Dauer, bis wieder die witzige Art zum Vorschein kam.

Nach dem Wiegen, stellte sich heraus, das seine Taktik und Strategie aufging und aus der Mitte heraus einen guten 3. Platz mit 8500 Gramm belegte. Der Erst- und Zweitplatzierte, die hauptsächlich Brassen fingen hatten grade mal 9600 Gramm, bzw. 10800 Gramm.

Für die Mannschaft war dieses ein tolles Ergebnis, jetzt musste man abwarten was die anderen vom Team Mosella Hessen in den anderen Sektoren belegten. Am Treffpunkt angekommen stellte sich schnell heraus, dass man mit der Platziffer 3,6,8,15,17 = 49 Punkte in der Mannschaftswertung einen guten 3. Platz belegte.

Was mich an diesem Team so begeisterte, war die Kameradschaft und die Leidenschaft am Angeln und ich wurde aufgenommen und behandelt wie ein langjähriges Teammitglied.



Von hinten links: Martin Koch, Uwe Schmidt
Von vorne links: Leon Blaszczok , Michael Junk, Andre Würfel, Christian Spangenberg

 
Als Dankeschön für die tolle Unterstützung überreichte mir Michael vor dem ganzem Team seinen Sektorenpreis eine hochwertige Matchrute.

Ich sage nur Danke für den tollen Tag und freue mich schon auf ein neues Event mit dem Team.

Besten Dank Leon für das ausführliche Interview, ich wünsche Dir noch viele schöne Events mit dem Mosella Team Hessen.

Euer Webmaster Jörg Falkenstein.

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